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Fernmeldeturm in Bremen-Walle
( Waller-Spargel )
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Der 1986 fertiggestellte, für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Fernmeldeturm Bremen (offizielle Bezeichnung des Bremer Fernsehturms) ist, ebenso wie der Fernmeldeturm Münster und der Friedrich-Clemens-Gerke-Turm in Cuxhaven, ein Nachbau des Fernmeldeturms Kiel (Entwurf: Architekten Dipl. Ing. Gerhard Kreisel und
Dipl. Ing. Günter H. Müller, Kiel).
Alle UKW-Hörfunk- und TV-Programme von Radio Bremen in Bremen werden von
diesem Turm abgestrahlt. Außerdem befindet sich auf dem Turm das 70 Zentimeter-Amateurfunkrelais DB0OZ.
Betreiber und Eigentümer der Anlage ist die Deutsche Funkturm (DFMG), ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom mit Sitz in Münster. Um das Jahr 2000
wurde erwogen, in der Betriebskanzel ein Restaurant einzurichten. Diese Pläne wurden jedoch wieder verworfen.
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Der Turm besteht aus einer Stahlbetonmischung, d.h. er wurde Stück für Stück "hochgegossen".
Dabei wurde flüssiger Beton in Ringschalen gegossen, in denen mittig horizontale Stahlstreben verlaufen.
So wuchs der Turm nach und nach, Meter um Meter. Die Fernmeldebetriebskanzel wurde am Boden vorgefertigt und mit einer Hydraulik bis auf 108m Höhe hochgezogen.
Das gleiche geschah auch vorher mit den 3 darüberliegenden Antennenplattformen.
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Gesamthöhe: 235,7 Meter
Höhe Betriebskanzel: 108,2 Meter
Durchmesser Betriebskanzel: 40 m
Durchmesser an der Basis 26 m
Gesamtgewicht: 15.000 Tonnen
Bauzeit: 18 Monate
Baukosten: 18 Mio. DM
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